In der Praxis trägt man nach wie vor weiss

Die Berufskleidung ist heute in der Tat weitaus moderner geworden. Im Vergleich zu früher tragen die Krankenschwestern keine Hauben mehr auf dem Kopf.

 

Dies war früher immer so, und ist in vielen alten Filmen zu sehen. Nur in Bereichen, wo es sehr steril zugeht, wie im Operationssaal oder auf der Intensivstation ist eine Kopfbedeckung natürlich Pflicht. Die Haare müssen vollständig unter der Bedeckung verschwinden. Bei längeren Haaren empfielt es sich, diese hochzustecken. Während Frauen früher häufig Kleider oder Röcke trugen, tragen sie heute wie die Männer in der Regel Hosen.

 

Dennoch beides ist möglich. Allerdings ist darauf zu achten, dass bei Röcken und Kleidern eine gewisse Beinlänge eingehalten wird. Eine Mindestlänge bis zum Knie ist erforderlich. Viele Frauen entscheiden sich dennoch heute für weisse Hosen, weil diese bequemer sind und natürlich auch hygienischer sind, weil diese das gesamte Bein bedecken. Bei den Schuhen ist darauf zu achten, dass diese in der Regel geschlossen sind. Dies ist ebenfalls hygienischer. Dennoch in vielerlei Hinsicht hat man es heute mit Moderne Berufsbekleidung zu tun:

 

Alles ist bequemer geworden: Die Hosen sind angenehmer geschnitten, schneiden nicht ein, die Oberteile sind luftiger geschnitten, schneiden nicht ein ,und das Schuhwerk ist heute mit modernen, professionellen Sohlen ausgestattet, mit einem richtigen Fußbett, was dem ärztlichen Personal ermöglicht den gesamten Tag beschwinglich mehrere km zurückzulegen. Vor allem ärztliche Assistentinnen und Krankenschwestern müssen täglich weite Strecken zurücklegen.

 

Gutes Schuhwerk ist eine Investition , die sich lohnt, um größere Schäden an den Füßen und am Rücken zu vermeiden. Besonders moderne Berufskleidung ist bei den Psychiatern zu finden, einer speziellen Gruppe unter den Ärzten. Diese tragen zumeist ihre ganz herrkömmliche Kleidung, wie sie es auch im Alltag tun. Über dieser Kleidung wird ein weisser Kittel getragen. Erfahrungsgemäss soll den Patienten dadurch die Angst ein wenig genommen werden.

Die angenehme Praxiskleidung

Ärzte sowie ihr medizinisches Personal haben heute verschiedenste Möglichkeiten, wie die Bekleidung in der Praxis auszusehen hat und ausgewählt wird. Auch heute ist es bei der Farbe weiss geblieben. Es wird vorausgesetzt, dass der Arzt wie auch ärztliche Assistentinnen in strahlendem weiss gekleidet sind.

 

Der Arzt trägt zumeist eine weisse Hose und ein weisses Oberteil. Dies kann ein weisses Polohemd oder auch ein weisses Hemd sein. Ärztinnen tragen in der Regel auch weisse Hosen. Sie haben die Möglichkeit ein Oberteil zu tragen, welches mit einem Muster besetzt ist, beispielsweise Blumen oder Streifen. Die Grundfarbe des T-Shirts ist dennoch weiss. Es empfiehlt sich darüber einen weissen Kittel zu tragen. Dieser hat grosse eingefasste Seitentaschen. In diese hat der Arzt oder die Ärztin die Möglichkeit ein Stetoskop und ein Blutdruckmessgerät mit sich zu tragen.

 

Das hat besonders dann Vorteile, wenn die Praxis größer ist und über mehrere Behandlungsräume verfügt und der Arzt zwischen diesen Zimmern von einem Patient zum anderen wechselt. Die Arztassistentinnen besitzen in der Regel eine einheitliche Kleidung. Man kann diese als Teamkleidung bestellen. Diese besteht ebenfalls aus einer Hose und einem Oberteil, welches als Kasack bezeichnet wird.

Das Kasack ist etwas weiter und demnach luftiger geschnitten. Im Sommer hat dies viele Vorteile: Es liegt nicht eng am Oberkörper an, man schwitzt deutlich weniger und es kneift nicht ein. Dadurch werden auch Hautreizungen vermieden, die durch die Mischung von Kleidungsinhaltsstoffen und Schweiß leichter auftreten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Arztkleidung heute aus Materialien besteht, die sich sehr leicht pflegen lassen. Zum einen ist die Kleidung bei höheren Temperaturen zu waschen. Ausserdem ist diese knitterfrei. Das bedeutet, dass generell Bekleidung in der Praxis nicht mehr gebügelt werden muss.

 

Dies ist ein grosser Vorteil zu früher. Viele weitere Stunden mussten für das Glätten der Praxiskleidung aufgewendet werden.